Zeitenwende - Von der Berliner Secession zur Novembergruppe

Zeitenwende - Von der Berliner Secession zur Novembergruppe

Ausstellungsjahr: 
2015

 

Vom Impressionismus über Expressionismus, Kubismus und Futurismus zur Neuen Sachlichkeit und dem Konstruktivismus. Die Ausstellung „Zeitenwende – Von der Berliner Secession zur Novembergruppe“ widmet sich dieser schnellen Abfolge der künstlerischen Umwälzungen in Berlin im Zeitraum von 1898 bis 1918.

1898 gründete sich die Berliner Secession in Opposition zu der institutionalisierten Kunstpolitik des Kaiserreichs. Doch bereits 1910 stellte eine Gruppe junger Künstler das vom Impressionismus dominierte Kunstverständnis in Frage. Es kam zur Gründung der Neuen Secession. Vier Jahre später eskalierten die kunstpolitischen Auseinandersetzungen innerhalb der Berliner Secession erneut, die Ausgetretenen vereinigten sich zur Freien Secession. Die Erschütterungen des Ersten Weltkrieges beschleunigten die Entwicklungen in der Kunst nochmals. Die 1918 gegründete Novembergruppe betonte nun den politischen Aspekt in der Kunst. So wandelte sich die großbürgerliche Welt des Kaiserreichs innerhalb von 20 Jahren in eine aufgewühlte Welt im Umbruch nach der Novemberrevolution 1918. Das Bröhan-Museum dokumentiert diese Umbrüche anhand von rund 250 Werken, darunter wertvolle Leihgaben aus bedeutenden Museen und Privatsammlungen sowie Gemälde aus dem eigenen Sammlungsbestand.

In der Ausstellung wird von Otto Möller das Aquarell "Selbstbildnis", 1922, aus der Sammlung Frank Brabant gezeigt. 

 

Ausstellungsort

 

BRÖHAN-MUSEUM

LANDESMUSEUM FÜR JUGENDSTIL, ART DECO UND FUNKTIONALISMUS

Schloßstraße 1a

14059 Berlin (am Schloß Charlottenburg)

Deutschland

Tel.: +49/(0)30/326 906 00

Infoline: +49/(0)30/326 906 22

Fax: +49/(0)30/326 906 26

E-Mail: info@broehan-museum.de

 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr und an allen Feiertagen

 


Laufzeit: 19. November 2015 bis 3. April 2016